Hildegard Bruns

Hildegard Bruns

Meine Ausbildung und Erfahrung

  • Ausbildung und Tätigkeit als Hauswirtschaftsleiterin
  • Vollzeitausbildung zur Tanz- Sozialtherapeutin, Erfahrungen in der Aktivierenden Förderung der Behinderteneinrichtung Hephata
  • Weiterbildung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin
  • Über 9-jährige Erfahrung im Bereich der sozialpädagogischen Familienhilfe u.a. mit gehörlosen Eltern, Teamleiterin von sozialpädagogischen Gruppenarbeiten, Integrationskraft
  • seit 2009 Erfahrung in der allgemeinen Beratung von hör- und hörsehbehinderten Menschen beim Förderverein in Recklinghausen ,zuständig für die Taubblindenassistenzvermittlung, 2010 Weiterbildung zur qualifizierten Taubblindenassistentin in Recklinghausen,
  • seit März 2013, zusammen mit einer Kollegin, Ausbildungsleiterin der Taubblindenassistenzqualifizierung in Recklinghausen
  • seit 2014 Geschäftsführung der Deutschen Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH
  • seit April 2018 Projektleitung und Fachberatung der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen in NRW

 

Meine Motivation:

Das Interesse mich für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen einzusetzen besteht seit 2009. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich über meine Beratungstätigkeit für hörgeschädigte Menschen die ersten Kontakte zu diesem Personenkreis.

Mir wurde schnell klar, dass ich mich für taubblinde Menschen einsetzen möchte. Ich bekam mit, dass taubblinde und stark hörsehbehinderte Menschen mit Hilfe von qualifizierter Assistenz am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Da es viel zu wenige Assistenz gibt, entschied ich mich dazu, selbst Taubblindenassistentin zu werden.

Seit 2014 leite ich als Geschäftsführerin die Deutsche Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH. Vieles konnten wir aufbauen: Unterstützung der Selbsthilfe, Integrationshilfe an Schulen, Inklusionscoaching, Beratung und Rehabilitationssport. Inzwischen beschäftigen wir 14 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, 7 davon mit Hör- oder Hörsehbehinderung bzw. Taubblindheit. Es ist noch viel zu tun, aber wir kommen weiter.

Mit meinen ehrenamtlichen Einsatz im Vorstand der Stiftung möchte ich dazu beitragen, dass diese positive Entwicklung sich fortsetzt und selbstbestimmte Teilhabe auch für taubblinde Menschen Realität wird.