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Neuer Newsletter

Informationsdienst von und für taubblinde Menschen

Dieser neue Newsletter ist eine Initiative vieler taubblinder Menschen. Sie geht von Taubblinden-Info (www.taubblinden-info.org) und den Chattern der Stiftung taubblind leben aus. Eingehende Nachrichten werden schnell verarbeitet und verteilt. Es wird alles angenommen, was für taubblinde Menschen interessant ist - Nachrichten, Hinweise, Veranstaltungen, Aktivitäten und Neuigkeiten.

Die Meldung werden in einem kurzen und einfachen Text wiedergegeben, dabei ist dann ein Link zu mehr Informationen.  Jeder kann sich auf der Mailingliste an- und abmelden, wie er es will. Wer Meldungen einreichen will kann dies in einer Mail an die Taubblindeninfo tun. Hier sind die Links zur Anmeldung auf die Mailingliste und zur Einreichung von Meldungen:

Anmeldung: Schickt eine Mail mit dem Wort subscribe Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Meldung vom 20.10.201

 
Fortschritt für taubblinde Menschen!

Krankenkassen in NRW übernehmen Assistenzkosten

Der TBA-Verband hat in Nordrhein-Westfalen mit den Krankenkassen die Übernahme der Taubblindenassistenzkosten beim Arztbesuch vereinbart. Assistent/Innen des TBA-Verbandes können in NRW ihre Kosten direkt mit den Krankenkassen abrechnen. Taubblinde Menschen können in NRW nun ohne Probleme eine qualifizierte Taubblindenassistenz in Anspruch nehmen, wenn Sie zum Arzt gehen. Gespräche mit dem Arzt können die Betroffenen mit der Assistenz nun selbst führen. Dies ist ein Anfang und hoffentlich nur ein erster Schritt zu einer besseren Versorgung taubblinder Menschen mit qualifizierter Assistenz.

Wir gratulieren dem TBA-Verband zu diesem Erfolg! Hoffentlich wird er sich bald auf die anderen Bundesländer ausweiten und auch die privaten Krankenkassen umfassen.

Zur Meldung des TBA-Verbandes

Meldung vom 20.10.2012

 
Tagesseminar für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen in Frankfurt

Am 27. Oktober lädt der BSBH zu einem Tagesseminar Hörsehbehinderten-, Taubblindenarbeit im BSBH nach Frankfurt ein. Als Gast wird Thomas Brumann aus der Fachgruppe Taubblind des Blindenverbandes in NRW mit seiner Assistenz anreisen und von der Arbeit der Fachgruppe berichten. Die Fachgruppe in NRW hat viele Mitglieder und organisiert viele Ausflüge und Angebote. Am Nachmittag geht es dann darum, wie Hörreste mit Induktionsschleifen und Hörgeräten besser genutzt werden können.

Alle Interessierten können sich hier das Programm, nähere Informationen und die Kontaktadresse herunterladen.

Zum Programm

Meldung vom 28. August 2012

 
Nichts sehen, nichts hören, nur fühlen

Unter dem Titel "Nichts sehen, nichts hören, nur fühlen" hat Spiegel online eine sehr präzise und einfühlsame Darstellung der Lebenssituation taubblinder Menschen veröffentlicht. Die Redakteurin Annette Langer hat eine taubblinde Frau begleitet und sich selbst ein Bild von der Situation verschafft, ein Bild dass sie anschaulich und lebendig weitergibt.

Lesen Sie selbst ...

Zur Veröffentlichung von Spiegel online

Meldung vom 10. August 2012

 
Taubblindengeld kann keine Assistenzleistungen abdecken

Stellungnahme zur Forderung eines Taubblindengeldes vom BBSB in Bayern

Die Unterstützung taubblinder und hörsehbehinderter Menschen ist unzureichend und bedarf dringend der Nachbesserung. Insofern unterstützen wir die Initiative vom 22. Mai von SPD und Grünen im Bayerischen Landtag. Ein Taubblindengeld, wie es der Bayerische Blinden- und Sebehindertenbund BBSB fordert,  kann zur Verbesserung beitragen. Allerdings muss es völlig unabhängig von der weit wichtigeren Assistenzversorgung gesehen werden. Assistenz ist als Sachleistung zu fordern, damit sie sicher und barrierefrei bei den Betroffenen ankommt. Die angestrebte Verdopplung des Blindengeldes kann zudem den Mehraufwand für persönliche Assistenz nicht annähernd abdecken, sie reicht bestenfalls für den technischen Mehraufwand und besondere Auslagen wie Taxifahrtkosten.  Für die Assistenz sind dringend andere Regelungen zu fordern.

Wir wenden uns deshalb entschieden gegen ein Taubblindengeld, das auch die persönliche Assistenz abdecken soll. Der Assistenzbedarf ist individuell sehr unterschiedlich (s. Fachgutachten des GFTB vom November 2010) und eine pauschale Abgeltung ist daher nicht sinnvoll. Insgesamt sind alle Regelungen so zu gestalten, dass sie für taubblinde Menschen angesichts der besonderen Beeinträchtigung von Mobilität und Kommunikation barrierefrei zur Anwendung kommen können.

Meldung vom 11.06.2012 gemeinsam von:

Leben mit Usher-Syndrom e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft der Taubblinden BAT e.V.
Stiftung taubblind leben

 
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