15.12.2014

Postkartenaktion beendet!

Mit einer Postkartenaktion an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben über 1000 taubblinde Menschen und ihre Angehörigen und Freunde auf mangelnde Unterstützung hingewiesen und um Berücksichtigung ihrer Bedarfe und ihres Rechts auf gleichberechtigte Teilhabe hingewiesen.

Das Ministerium hat dies wahrgenommen und arbeitet an der Umsetzung des Merkzeichens. Viele Karten sind noch in Umlauf, aber die Postkartenaktion ist hiermit beendet.

Postkartenaktion Merkzeichen Seite 1

 
13.12.2014

Stiftung mit dem Preis "Ein Herz für Taubblinde" ausgezeichnet

2014 11-preisverleihung-gftb-dsc02683web

Im November wurden die REHA-Abteilung des Deutschen Taubblindenwerks in Hannover (im Bild links Karlheinz Jacobs, der Leiter der Abteilung) und Irmgard Reichstein von der Stiftung taubblind leben (im Bild rechts) von Sven Fiedler (Mitte) am Ende der Tagung des Gemeinsamen Fachausschusses taubblind/hörsehbehindert mit dem Preis "Ein Herz für Taubblinde" ausgezeichnet. Sven Fiedler ist selbst taubblind, er organisiert und leitet die Taubblinden-Info, ein Informationsportal für taubblinde Menschen.
(Link:http://www.tbl-info.org/beratung/sozial.html)

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und werden den Pokal gut hüten! Es handelt sich um ein von Sven Fiedler selbstgeschnitztes Kunstwerk mit Ohr und Auge:

img 1511web

 
22.11. 2014

Die Sprache des Herzens - Ein Kinofilm über das Leben der taubblinden Marie Heurtin

Einladung zur Sondervorführung am 17. Dezember in Düsseldorf!


Die Sprache des Herzens wurde mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet! Der Film zeigt in sehr eindrucksvoller Weise, dass Menschenwürde und Kommunikation wie zwei Seiten einer Medaille sind. Das Thema des Films ist erschreckend aktuell. In Deutschland leben tausende taubblinde Menschen, deren Alltag von Isolation, Kommunikationslosigkeit oder -armut und großer Abhängigkeit gekennzeichnet ist. Schön, dass dieser Film den massiven Problemen taubblinder Menschen mit Marie Heurtins Geschichte ein so liebenswertes Gesicht gibt. Wir hoffen, dass der Film viele Zuschauer anspricht und motiviert, uns auf dem mühsamen Weg, die Rechte taubblinder Menschen in Deutschland umzusetzen, durch aktives Hinschauen auf die heutige Wirklichkeit zu unterstützen.

Die Stiftung taubblind leben lädt Sie zur Sondervorführung am 17.12.2014 um 19 Uhr ins Kino Metropol nach Düsseldorf ein! Bitte Melden Sie sich unbedingt unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. an! Nur angemeldete Personen werden kostenfrei eingelassen. Der Film wird mit Untertiteln und Audiodeskription gezeigt werden. In die Kinos geht der Film dann ab Januar 2013!
alt
DIE SPRACHE DES HERZENS: DAS LEBEN DER MARIE HEURTIN
ab 01. Januar 2015 nur im Kino!
Der Film hat Untertitel und Audiodeskription!
 
10.11.2014

Wolfgang Biermanski im Gespräch mit Verena Bentele

Wolfgang Bentele a

Der taubblinde und in der SPD engagierte Wolfgang Biermanski traf am 29. Oktober auf Verena Bentele. Er berichtet selbst. Unten ist ein Link zu seinem Bericht der Begegnung.
Noch vor wenigen Jahren wäre eine solche Begegnung undenkbar gewesen. Aktive Interessensvertretung ist ohne geeignete Unterstützung unmöglich, wenn durch eine Hörsehbehinderung oder Taubblindheit Mobilität und Kommunikation stark eingeschränkt sind. Dank qualifizierter Taubblindenassistenz sind die Möglichkeiten zumindest in NRW nun besser. Wir stehen am Anfang und hoffen, dass schnell wirksame Unterstützungsstrukturen für taubblinde Menschen entstehen. Der Anspruch auf qualifizierte Assistenz ist nur eine der dringend erforderlichen Unterstützungsleistungen.

Link zur Meldung

 
Thementag Usher-Syndrom am 18.10 in Darmstadt

Politische Entwicklung, Mobilität, klinische Forschung und Gentherapie

Trotz Bahnstreik war der Thementag mit mehr als 80 Teilnehmern sehr gut besucht. Während der Vormittag den Themen politische Entwicklung und Mobilität - hier wurde Blindnavigation International vorgestellt - gewidmet war, ging es am Nachmittag insbesondere um die klinische Forschung und gentherapeutische Ansätze. Zum derzeitigen Zeitpunkt sind noch keine wirksamen Therapien greifbar, aber die Gentherapie lässt hoffen. Allerdings ist hier Geduld gefragt, denn klinische Tests stehen noch aus und dauern in der Regel viele Jahre.

So führte denn auch im medizinischen Teil die Frage eines Betroffenen zurück zum Eingangsthema: Was geschieht, bis wirksame Therapien greifen könnten, wann wird der Assistenzbedarf anerkannt?

Sie können hier die erste Rede zur politischen Situation von Michael Gräfen, Vorsitzender von Leben mit Usher-Syndrom e.V. und Irmgard Reichstein, Stiftung taubblind leben herunterladen. Wir haben als Stiftung die Ergebnisse des Projektes Aufklären-Finden-Inkludieren eingebracht, die die massive Unterversorgung erneut belegen. Auch diese können Sie herunterladen.

Grafik zur aktuellen Hilfsmittelversorgung von 57 der insgesamt 137 über das Projekt Aufklären-Finden-Inkludieren AFI gefundenen Personen

grafiken afi2web

Link zum AFI-Report

Link zur Rede als Doc
LInk zur Rede als PDF

 
02.10.2014

Stiftung taubblind leben für den Deutschen Engagementpreis nominiert!

Websticker Finalist-2014

Aus ca. 1200 vorgeschlagenen Projekten wurden 15 Finalisten ausgewählt. Die Stiftung taubblind leben ist dabei! Bis zum 31. Oktober kann nun das Publikum abstimmen.

Wir bitten unsere Anhänger, für uns abzustimmen und das Thema Taubblindheit so voranzubringen!
Unsere Vision: Taubblinde Menschen können gleichberechtigt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen!

Link zur Abstimmung: http://www.deutscher-engagementpreis.de/online-voting/abstimmen.html

Link zur Pressemeldung

 
21.09.2014

Kongress Leben mit Taubblindheit ein großer Erfolg

Mit über 250 Besuchern war der Kongress ein voller Erfolg! Viele positive Rückmeldungen haben wir erhalten und wir danken allen Teilnehmern für Ihr Kommen. Die umfassende Beleuchtung des Themas Taubblindheit mit allen Facetten und aus unterschiedlichen Perspektiven war ein Plus des Kongresses, ein weiteres Plus war sicher die rege Beteiligung und Anwesenheit vieler Taubblinder und Hörsehbehinderter. Viele positive Kommentare haben uns bereits erreicht und wir werden in den nächsten Wochen noch alles auf der Homepage www.kongress-taubblindheit.de einstellen, natürlich auch die Vorträge.

Hier ist der erste eingereichte Kommentar von Dr. Anja Schümann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Reinhard Frank-Stiftung, Hamburg:

„Den ersten Kongress „Leben mit Taubblindheit“ in Deutschland fand ich eine gelungene Veranstaltung, die viele Fakten über die schwierige Lebenssituation der taubblinden Menschen vermittelt und auch den Betroffenen selbst Gelegenheit gegeben hat, zu Wort zu kommen. Dass Deutschland die UN Behindertenrechtskonvention in Bezug auf die Anerkennung der Taubblindheit als eigene Behinderung immer noch nicht umgesetzt, geschweige denn den taubblinden Menschen ein Recht auf gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft durch die entsprechenden, gesetzlich verankerten Hilfen eingeräumt hat, empfinde ich als Mensch und Staatsbürgerin beschämend für unser Land. „Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehen!“ Mit diesem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe, heute so aktuell wie damals, möchte ich an die Verantwortlichen in Politik und Behörden eindringlich appellieren, den taubblinden Menschen endlich den Respekt zu erweisen, der ihnen gebührt, und diese Menschen mit aller Entschlossenheit in die Gesellschaft zu inkludieren.“

Der Kongress ist ein weiterer Meilenstein auf dem sehr mühsamen Weg zur Umsetzung gleichberechtigter Teilhabe für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen. Der besondere Unterstützungsbedarf wurde aus wissenschaftlicher und praxisnaher Perspektive einmal mehr und umfassend deutlich. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat das Merkzeichen auf dem Kongress für Januar 2016 angekündigt. Wir hoffen auf schnellere Verbesserung und konkrete Maßnahmen, um dringend erforderliche Leistungen wie Beratung, Rehabilitation oder Assistenz zugänglich zu machen.

DSC00518aweb

 
13.09.2014

Aufklären, finden, inkludieren
Ein Projekt der Stiftung taubblind leben

Die Stiftung taubblind leben hat über einen Zeitraum von zwei Jahren das Projekt Aufklären, finden, inkludieren durchgeführt. Finanziert wurde das Projekt aus Spendengeldern sowie Förderungen der Reinhard Frank-Stiftung und der Lipoid Stiftung. Ziel war es, über aktive Aufklärungsarbeit taubblinde Menschen zu finden und eine aktive und selbstbestimmte Lebensweise zu fördern.

Die Ergebnisse sind deutlich. Wegen fehlender Unterstützung können taubblinde Menschen nicht im Sinne der UN-Konvention gleichberechtigt teilhaben. Dies ist nicht neu, es ist ein weiterer Beleg in einer Reihe von Studien und Gutachten, die alle nach wirkungsorientiertem politischen Handeln verlangen.

Bevor im November detaillierte Ergebnisse vorgestellt werden, veröffentlichen wir zum Kongress Leben mit Taubblindheit am 19. September in Potsdam einen Kurzbericht, den wir hier als PDF bereitstellen. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein Word-Dokument zu. Schicken Sie uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Zum Kurzbericht

 
06.09.2014

Pressemeldung zum Kongress Leben mit Taubblindheit
am 19. und 20. September in Potsdam

Das Thema „Leben mit Taubblindheit“ steht im Mittelpunkt des Kongresses am 19. und 20. September in Potsdam. Nach einem Grußwort der Schirmherrin Eva Luise Köhler wird sich Dr. Rolf Schmachtenberg, Leiter der Abteilung Teilhabe, Belange behinderter Menschen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), zu den aktuellen Entwicklungen in der Politik für Menschen mit Behinderungen äußern. Im Anschluss wird das Thema Taubblindheit aus verschiedenen wissenschaftlichen und praxisbezogenen Perspektiven beleuchtet. Neben nationalen Experten/innen sprechen Wissenschaftler/innen und Pädagogen/innen aus Dänemark, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Angemeldet haben sich insgesamt 250 Teilnehmer/innen aus Wissenschaft und Politik, sowie von Beratungsstellen, Einrichtungen, Wohlfahrts­verbänden, Krankenkassen und der Selbsthilfe. Der gesamte Kongress ist barrierefrei gestaltet, so dass Menschen mit und ohne Taubblindheit in Austausch treten können. Kongresssprache ist Deutsch.

Der Kongress soll zu einem besseren Verständ­­nis der besonderen Situation taubblinder Menschen beitragen. In Deutschland leben schätzungsweise 6.000 betroffene Menschen. Gleichberechtigte Teilhabe, wie in der 2009 von Deutschland ratifizierten UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderung gefordert, kann für diese Menschen nur durch bessere Versorgungs- und Unterstützungsstrukturen in Deutschland, insbesondere durch qualifizierte Taubblindenassistenz erreicht werden.

Gefördert wird der Kongress von Aktion Mensch, BMAS, Forschung contra Blindheit – Initiative Usher-Syndrom e.V., der Marie-Louise Geissler-Stiftung, Schering-Stiftung und der Stiftung taubblind leben. Organisatoren sind die Humboldt-Universität zu Berlin, das Oberlinhaus Potsdam, Leben mit Usher-Syndrom e.V. und die Stiftung taubblind leben.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter www.kongress-taubblindheit.de

Download der Pressemeldung

 
01.09.2014

Stiftung taubblind leben als selbstständige Stiftung bürgerlichen Rechts anerkannt!

Am 14. August wurde die Stiftung taubblind leben als selbstständige Stiftung bürgerlichen Rechts anerkannt. Sie verlässt damit den Status der Treuhandstiftung. Der Stiftungszweck bleibt voll und ganz erhalten. Wir wollen die selbstbestimmte und aktive Lebensführung sowie die gleichberechtigte Teilhabe taubblinder und hörsehbehinderter Menschen nun noch kraftvoller unterstützen.

Wir danken der LIPOID STIFTUNG, durch deren Zustiftung dieser Schritte maßgeblich möglich wurde. Wir danken außerdem dem Paritätischen NRW, insbesondere der STIFTUNG GEMEINSAM HANDELN für die großartige Unterstützung unseres Engagements. Ohne Rat und Tat der STIFTUNG GEMEINSAM HANDELN wäre die schnelle Entwicklung der Stiftung taubblind leben nicht denkbar gewesen. Wir bleiben dem Paritätischen und der Stiftung gemeinsam handeln weiter verbunden.

Mehr Information zur Stiftung taubblind leben

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 3 von 11

Suche

Wer ist online?

Wir haben 53 Gäste online

Stil / Schrift