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4000 Unterschriften für ein Merkzeichen Tbl

sind bis heute eingegangen. Unser Ziel sind 10.000 Unterschriften. Wir hoffen, dass wir dieses Ziel bis zum April erreichen. Parallel zur Unterschriftenaktion hat die Stiftung gemeinsam mit dem BAT e.V. im Dezember alle Sozialminister und alle Behindertenbeauftragten angeschrieben. Vereinzelt kamen Reaktionen und Antworten. In Berlin sieht man, dass es Handlungsbedarf gibt. Wir hoffen sehr, hier  positiv anknüpfen zu können.

Aus einigen Ländern hat uns aber auch die Botschaft erreicht, dass man das Merkzeichen nicht für sinnvoll hält, da keine Leistungen daran gekoppelt sind, dass Gl und Bl reicht.  Deshalb möchten wir an dieser Stelle nochmals deutlich Position beziehen:

1. Natürlich müssen an ein Merkzeichen auch besondere Leistungen gekoppelt werden. Am wichtigsten ist das Recht auf persönliche Assistenz! Der Assistenzbedarf eines taubblinden Menschen ist hoch, ohne Assistenz sind Teilhabe an der Gesellschaft oder ein selbstbestimmtes Leben nicht möglich.

2.  Die doppelte Sinnesbehinderung führt zu einem Bedarf, der eben nicht mit Bl und Gl abgegolten werden kann. Der Bedarf geht deutlich darüber hinaus und er setzt bereits ein, bevor gesetzlich das Bl oder Gl zuerkannt wird.

4000 Menschen, die sich hier in die Unterschriftenlisten eingetragen haben, haben dieses Verständnis. Wir bedanken uns besonders für die Solidarität sehr vieler blinder und gehörloser Menschen, wir danken den vielen kirchlichen Einrichtungen, vielen Beauftragten für Behindertenfragen, ja ganzen Firmen, vielen sozialen Einrichtungen und vielen Betroffenen, die die Aktion aktiv unterstützen. Eine Betroffene hat die Unterschriftenliste zusammen mit Mitteilungen aus der Presse an verschiedensten Stellen ausgelegt - mit gutem Erfolg. Probieren Sie es doch auch einmal.

Wir wünschen uns sehr, dass die vielen Kommentare mithelfen, andere zu überzeugen und wir noch viele Unterschriften bekommen.

Meldung vom 9.02.2011

 

 

 

 
Rückblick auf 2010

Das erste Stiftungjahr war spannend und erfolgreich. Einiges ist in Bewegung gekommen. So die Unterschriftenaktion für ein Merkzeichen TBl. Viele Menschen haben sich bereits eingetragen und wir erhalten sehr viel Zuspruch und Unterstützung. Die Netzwerke wachsen. Viele Termine haben uns beschäftigt. So waren wir vertreten auf der BAT e.V. Tagung im Oktober 2010 in Erfurt, der Fachtagung zum Thema "Wohnen" beim Taubblindendienst, auf der Taubblindenberatertagung in Milseburg oder bei vielen Anhörungen der Politik zum Thema UN-Behindertenrechtskonvention. Außerdem hat die Stiftung in Einzelfällen Klageverfahren zur Durchsetzung der Rechte taubblinder Menschen unterstützt und wird dies weiterhin tun.

Größte Erfolge sind bislang:

  • Die Unterschriftenaktion und Ihr Verlauf
  • Die Anbahnung eines Termins im Deutschen Institut für Menschenrechte zur Situation taubblinder Menschen im Februar
  • Die notdürftige Aufrechterhaltung einer Assistenzvermittlung in NRW aus Spendenmitteln
  • Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit zusammen mit der BAT e.V.

Insgesamt hatten wir im Jahr 2010 11.236,68 € Spendeneinnahmen. Dem stehen Ausgaben in Höhe von  2.726,89 € gegenüber. Hauptfaktor bei den Ausgaben war die Aufrechterhaltung der Assistenzvermittlung. Daneben würden Anwaltskosten für Klageverfahren in Einzelfällen von der Stiftung taubblind leben übernommen.

Ziesetzungen für das Jahr 2011 ist die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit, um die Situation taubblinder Menschen ins Bewußtsein der Gesellschaft zu bringen. Außerdem planen wir die Mitwirkung in Gremien, weitere Unterstützung der Selbsthilfegruppen und der Organisationen der Betroffenen, die Vorantreibung eines Wohnprojektes sowie die Unterstützung einzelner Menschen.

Ein Geschäftsbericht wird vorerst alle 2 Jahre erstellt. Er kann per E-Mail angefordert werden.

Meldung vom 28.01.2011

 
Die Unterstützung der Unterschriftenaktion wächst von Woche zu Woche

Zahlreiche Verbände unterstützen die Unterschriftenaktion der Stiftung taubblind leben für die Einführung eines Merkzeichens Tbl. Ziel ist die Anerkennung der Taubblindheit als Behinderung eigener Art in Verbindung mit einem barierrefreien Zugang zu den notwendigen Hilfsmitteln, Schulungen und Assistenzleistungen. Wir freuen uns, dass viele Verbände und Vereine diese Unterschriftenaktion in ihren Zeitschriften und Internetauftritten veröffentlichen. Hierzu zählen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Taubblinden BAT e.V., der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband DBSV e.V., der Bundesverband evangelischer Behindertenhilfe, die Behindertenseelsorge im Erzbistum Freiburg, das Hörgeschädigtenzentrum Bodensee-Allgäu-Oberschwaben e.v., der Taubenschlag- das Portal für Gehörlose und Schwerhörige.

Unterstützen auch Sie uns, damit wir im nächsten Jahr Verbesserungen durchsetzen können!

Meldung vom 21.12.2010

 
Taubblindheit, eine Behinderung eigener Art

Der gemeinsame Fachausschuss hörsehbehindert/taubblind (GFTB) hat in einem ausführlichen Gutachten die Situation taubblinder Menschen dargestellt. Heute ist dieses Gutachten im Internet veröffentlicht worden. Das Gutachten enthält Forderungen von Betroffenen und Verbänden für eine verbesserte Teilhabe taubblinder Menschen an der Gesellschaft.

Wir hoffen sehr, dass die Umsetzung der UN-Konvention im Sinne der Betroffenen nachhaltig beeinflusst.

Zum Fachgutachten

Meldung vom 11.12.2010

 
Usher Symposium in Aachen

Die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Aachen lädt in Kooperation mit der PRO RETINA Deutschland e. V. am 27. November 2010 zu einem Symposium ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die an einer genetisch bedingten Augen- und/oder Ohrenerkrankung leiden. Die Veranstaltung findet im Seminarraum des Universitätsklinikums Aachen statt.

Programm
Begrüßung
• Univ.-Prof. Dr. Martin Westhofen
• Dr. Claus Gehrig (PRO RETINA Deutschland e. V.
• Vertreter der Landesregierung (N.N.)
Retinaimplantate als zukünftige Therapie
Univ.-Prof. Dr. Peter Walter
Humangenetische Aspekte des Usher-Syndroms
Univ.-Prof. Dr. Klaus Zerres
Usher aus Sicht des HNO-Arztes
Univ.-Prof. Dr. Martin Westhofen
Diskussion


Der Eintritt ist frei.Es wird um Anmeldung bis zum 15. November 2010.
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Meldung vom 10.11.2010

 
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